„Geh mir weg  mit deiner Lösung, sie wär‘ der Tod für mein Problem“ – so die Einleitung der Referentin Angelika Gläser beim Frauenfrühstück am 9. 4. zum „lösungsorientierten Umgang mit Konflikten“.

Konflikte prägen unseren Alltag, der Umgang mit ihnen hat viel mit Hoffnung zu tun. Eigentlich ist es ein Wunder, wenn wir uns verstehen.

Das verdeutlicht das sog. 4-Ohren-Modell, das zeigt, wie Äußerungen im Alltag ganz unterschiedlich aufgefasst werden: Konflikte bergen sowohl Schatten als auch Licht. Unterschiedliche Meinungen müssen nicht zwangsläufig in einen Konflikt münden. Hier geht es um Akzeptanz und Verständigung. Das gilt auch bei unterschiedlichen Zielvorstellungen. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten zur Lösung von Konflikten: 1. Macht, 2. Recht und 3. Bedürfnisangleichung der Interessen. Toleranz und Ehrlichkeit spielen bei der Lösung von Einstellungs- und Wertekonflikten eine große Rolle. Hier ist es oft wichtig, zeitlichen und räumlichen Abstand zu gewinnen und letztendlich auch auf Gottes Hilfe zu vertrauen: „Ich schaue hinauf zu den Bergen – woher kann ich Hilfe erwarten? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“  Das unterstreicht das Fazit am Schluss: Der Kontakt zur Grenze ist der Ort der Entwicklung.

Helga Scharkowski