Gut 20 Kinofreunde besetzten am 04. Februar die Empore im Gemeindehaus, um den Martin-Luther-King-Film „Selma“ zu schauen.

Selma - eine Kleinstadt in Alabama, USA, in der die schwarze Bevölkerung 1965 immer noch durch pure Schikanen von der Ausübung ihres inzwischen offiziell zugestandenen Wahlrechts abgehalten wird. Angeführt von Martin Luther King formt sich breiter, friedlicher Widerstand, der zunächst auf brutalste Gewalt stößt, letztendlich jedoch zum Erfolg führt.

Einhelliges Urteil: Beeindruckend! So sehr, dass die mitgebrachten Picknickkörbe mit Knabberkram fast unangetastet wieder nach Haus gingen.

Was bleibt, ist ein neuer Bezug zu unserem Namensgeber und ein (zugegeben krasses) Beispiel für das, was daraus werden kann, wenn unser Glaube „Füße und Hände“ bekommt. Ein Film, der sich lohnt - für die Gemeindegruppe oder das eigene Sofa. Einfach bei mir fragen.

Wer lieber liest, dem empfehle ich „Martin Luther King. Traum und Tat. Ein Lebensbild“ von Richard Deats. Weitere Auskünfte zu diesem Buch bei mir. Das Buch kann auch am Büchertisch bestellt werden (12,90 €).

Und die Idee, mal wieder gemeinsam einen Film zu schauen, behalten wir im Auge.

Birgit Seitzinger-Henke