maze-2264_400„Labyrinthe des Lebens“ - unter diesem Thema trafen sich am Samstag, den 13. Oktober 2018 etwa 40 Frauen zu einer kleinen Auszeit am Vormittag.

Mit einem leckeren Frühstücksbuffett, das auch unser Auge erfreute, begann der Samstag, und bei wunderbarer Klaviermusik konnten wir uns im Anschluss auf das Thema einstellen.

Die Referentin, Pastorin Anja Bloedorn aus Esslingen, nahm uns mit auf eine kleine Reise ins Labyrinth des Lebens.

Sie erklärte uns die Merkmale eines Labyrinths im Gegensatz zu einem Irrgarten: „Das Labyrinth bezeichnet ein System von Linien und Wegen, das durch zahlreiche Richtungsänderungen ein Verfolgen oder Abschreiten des Musters zu einem Rätsel macht.“ (Wikipedia)

Im Labyrinth gibt es nur einen Weg, der, nach viele Wendungen und Richtungswechseln, am Ende in der Mitte, dem Ziel, ankommt.

Sie verglich das Unterwegssein im Labyrinth mit vielen Situationen, die uns auf unserem Lebensweg begegnen und erläuterte dies anhand von sehr anschaulichen, praktischen Beispielen.

Im Labyrinth gibt es nur vier kurze, gerade Wege, dafür aber 28 komplette Richtungswechsel. Sie hob hervor, dass Richtungswechsel keine Schande ist und wir Umwege als Chance begreifen dürfen.

Ebenso erklärte sie uns, dass alle Wendungen im Labyrinth an den Achsen des Kreuzes stattfinden.

Leben sei immer gebrochenes Leben, was wir an Jesus entdecken können.

Sie machte uns Mut dazu, Brüche in unserem Leben zuzugeben. Dies schaffe Offenheit und stifte starke Gemeinschaften.

Der Weg durchs Labyrinth erfordert Durchhaltevermögen, überrascht uns mit plötzlichen Wendungen, läßt uns aber gerade deshalb wachsen und reifen, bis wir schließlich die Mitte, das Ziel, erreichen.

So gingen wir auseinander mit der Perspektive, dass es sich lohnt, uns auf die Herausforderungen auf dem Weg einzulassen.

Regine Riegler