Der ökumenische Gottesdienst zum Fleckenfest hat Tradition. In diesem Jahr kam als besonderer Akzent die Gründung der ACK Zuffenhausen hinzu.

Das Einssein in der Vielfalt stand im Vordergrund des Gottesdienstes.

Zu Beginn begrüßten die Kinder die Gottesdienstbesucher in verschiedenen Sprachen und anschließend mit einem Lied.

Im Gottesdienst wurde der Bogen geschlagen vom Turmbau zu Babel hin zum „Kontrastprogramm“ der Pfingstgeschichte. Dabei ging es vor allem um den Gegensatz: auf der einen Seite die einheitliche Sprache, die von Gott verwirrt wird, um die gefährliche Entwicklung hin zum Größenwahn des Menschen zu verhindern; und auf der anderen Seite das „Hörwunder“ der Pfingstgeschichte, dass Menschen durch die Einwirkung von Gottes Geist einander trotz unterschiedlicher Sprachen verstehen. Besonders eindrucksvoll: das „babylonische Sprachgewirr“ in Form einer Sprechmotette, bei der die Pfingstgeschichte in verschiedenen Sprachen (von Farsi über Chinesisch bis hin zu Schwäbisch) gleichzeitig vorgelesen wurde.

Es folgte zum Abschluss des Gottesdienstes die Unterzeichnung der Präambel der ACK-Satzung durch die Pastoren der einzelnen Kirchengemeinden. Der Bezirksvorsteher von Zuffenhausen und der Vorsitzende der ACK Baden-Württemberg überbrachten Grüße und Segenswünsche für die Arbeit der ACK.

Hinweis des Redakteurs: Zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Stuttgart-Zuffenhausen gehören die Evangelische Kirchengemeinde Zuffenhausen, die katholische Kirchengemeinde St. Antonius, das Christliche Zentrum Volksmission Zuffenhausen, die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde Stuttgart-Nord (Zuffenhausen), die Rumänisch-Orthodoxe Kirche und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Stuttgart-Zuffenhausen. Vorsitzender ist Pfarrer Volkmar Rupp (ev.).